Die Musiker von SPILLŸCK (niederbergisch für “Spielleute”) haben sich der Musiktradition der alten Herzogtümer Jülich/Cleve/Berg verschrieben. Vergessen geglaubte Tänze vom Niederrhein, wie flotte Polkas, flinke Siebensprünge und fetzige Rheinländer, bringen die Füße der Zuhörer zum Wippen und laden zum Mittanzen ein. Strahlende Hymnen des Witzheldener Komponisten Johann Wilhelm Wilms, einem Zeitgenosse Beethovens, und traurige Balladen des in der Nähe von Lennep aufgewachsenen Liedersammlers Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (“Kein schöner Land”) erklingen.
Der Sound von SPILLŸCK wird vor allem durch den Dudelsack geprägt. Dieser war in früheren Zeiten in ganz Europa, so auch im Rheinland und im Bergischen sehr beliebt, wie die schönen Bilder mit Dudelsack spielenden Engeln im großen Kirchenfenster des Altenberger Doms sowie die Schnitzereien im Chorgestühl mit Dudelsack quetschenden Teufeln dort und in zahlreichen anderen Kirchen und Kapellen der Region belegen.
Die Musiker spielen nach Absprache in den alten rheinisch/bergischen Trachten und erzählen zwischen den vorgetragenen Musikstücken Anekdoten und Wissenswertes aus alten Zeiten.